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Alte Musik

Musikschule Petersen: Alte Musik

Alte Musik: Alte Musik bezeichnet europäische Musikstile aus verschiedenen Epochen vor 1750. Sie umfasst die Musik der Renaissance und des Barock. Alte Musik ist im wesentlichen eine Domäne spezialisierter Musiker und Ensembles, da besondere historische Musikinstrumente und viel Fach- und Praxiswissen über Musikgeschichte, Instrumentenkunde, Spielweisen, Stimmungssysteme etc. vorliegen müssen, um herauszufinden, wie die Musik früherer Epochen geklungen haben könnte. An der Privaten Musikschule Frank Petersen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht dieses Fachwissen auch im Unterricht weiterzugeben. Unsere Lehrer haben durch Studium, Meisterkurse und Praxis umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Alten Musik und geben diese mit viel Engagement weiter.

Wir bieten:

Historischer Gesang: Atmung, Phrasierung, Verzierung, Deklamation, Gestik

Barockvioline: Haltung, Intonation, Phrasierung, Diminution, Interpretation, Verzierung, Bogenführung, hist.Stimmungen, Instrumentenkunde

Laute/Theorbe: Haltung, Anschlag, Sololiteratur des 16.- und 17. Jahrhunderts, Generalbassspiel (Basso Continuo), Lautenlieder, Monodien

Cembalo: Anschlag, Solo- und Kammermusik, Verzierung, Generalbassspiel (Basso Continuo)

Historischer Gesang: Bereits im Jahr 1604 erschien mit Giulio Caccinis Nuove Musiche eine Ariensammlung, der der Komponist eine eingehende Erklärung Frühbarocker Verzierungspraxis und Gesangstechnik voranstellt. Anhand dieser und weiterer im 17.Jahrhundert erschienener Gesangsschulen, sind Rückschlüsse auf Phrasierung, Improvisation (Diminution) und das Verhältnis Text / Musik möglich. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestik, Bewegung und Haltung mit der Sänger und Sängerinnen zur Zeit des Barock ihren Vortrag unterstützten.
Barockvioline: Die Unterschiede der Barockvioline zur modernen Violine sind: schlankerer sowie anders platzierter Stimmstock kürzerer und schlankerer Bassbalken kaum angewinkelter und etwas breiterer, flacherer Hals kürzeres Griffbrett, erst aus Buchsbaum-, später aus Ahornholz gefertigt, teils mit dünner Ebenholzauflage. Dies mit den darüber genannten Merkmalen, verlagert den Schwerpunkt der Violine. anders geformter Saitenhalter etwas dickere Decke Bespannung mit Darmsaiten (G-Saite meist mit Silberdraht umsponnen) bis zu 25% geringeres Gewicht andere Stegform in Höhe und Dicke, eine etwas flache Wölbung begünstigt das Akkordspiel variable Stimmung zwischen 392 Hz bis 466 Hz (Details siehe: Kammerton) unterschiedliche Bogenformen -längen, -gewichte und Gewichtsschwerpunkt Die andersartige Bauweise, die Darmsaiten, der historisch korrekte Bogen und historische Spielweise, führen zu einem sehr charakteristischen Klang, der stark von dem der modernen Violine abweicht. Sowohl die Beherrschung dieses Klangs als auch die entsprechende historische Aufführungspraxis und Spielhaltung erfordern eine darauf angepasste Spieltechnik.
Laute/Theorbe: Die Vorgänger unserer heutigen Gitarre waren die Lauteninstrumente. Besonders im 16.-18. Jahrhundert waren sie die meistgespielten und beliebtesten Instrumente Europas. Sie wurden in den Epochen der Renaissance und des Barock in Solo-, wie in Kammermusik verwendet. Notiert wurden die Stücke für die Laute in der sogenannten Lautentabulatur. Im frühen 17.Jahrhundert entstand eine weitere Notationsweise die man Basso Continuo oder Generalbass nennt.
Cembalo: Das Cembalo ist ein historisches Tasteninstrument, das seine Blütezeit vom 15. bis 18. Jahrhundert hatte. Von anderen Tasteninstrumenten hebt es sich vor allem durch seinen hellen, obertonreichen Klang ab. Es ist nahezu unerlässlich für die Aufführung von Kompositionen aus dem Zeitalter des Barock. Generalbass/Basso Continuo: Der Generalbass besteht aus der tiefsten Instrumentalstimme (Basslinie) in Verbindung mit zur Melodie und zum musikalischen Ablauf passenden Akkorden. Diese werden nicht ausgeschrieben, sondern durch Ziffern und andere Symbole angegeben, die über oder unter die Noten der Generalbassstimme geschrieben werden (Bezifferung). Die genaue Realisierung der Akkorde ist damit dem Spieler überlassen und ist oft improvisiert. Der Generalbass bildet das harmonische Gerüst in der Barockmusik. Wegen der großen Bedeutung des Generalbasses in dieser Zeit wird diese Epoche auch Generalbasszeitalter genannt. Diminution/Improvisation: Diminution ist eine Art der Verzierung, die mit Verkleinerung des Zeitwerts der Noten arbeitet. Beim Diminuieren einer Melodie werden die gegebenen Noten zu Notengruppen mit halben, geviertelten oder anderweitig unterteilten Notenwerten. In jeder dieser Notengruppen taucht der ursprüngliche Ton in der Regel (aber nicht immer) wenigstens einmal auf, während die anderen Tonhöhen dazu erfunden werden. Als Ergebnis entsteht eine Melodielinie, die wie eine Umspielung der Originalmelodie in schnelleren Tönen wirkt. Die Diminution wurde in der Musik des 17. Jahrhunderts zu einem beliebten Mittel der improvisierten Variation. Sie betrifft die musikalischen Parameter Rhythmus und Melodie.

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Termine

Cäcilienkonzert

25. November 2016, 15:00 Uhr
Evangelisches Studienhaus Leipzig
Sommerfelder Str. 20
04299 Leipzig
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